
auf Grund ihres guten Charakters sind sie aber auch ideale Kinderpferde.
Nicht selten hing in Island das Leben des Reiters von seinem Pferd ab.
Das besondere am Islandpferd sind seine angeborenen Gangarten Tölt und Paß, die es zusätzlich zu den Gangarten Schritt, Trab und Galopp beherrscht.
Paß ist eine laterale Gangart mit Flugphase, die nur im Renntempo über kurze Strecken geritten wird.
Tölt ist eine Viertakt ohne Schwebephase und wird vom Arbeitstempo bis zum Renntempo geritten und kann Galoppgeschwindigkeit erreichen. Das Pferd geht bei stolzer Haltung nahezu erschütterungsfrei und ermöglicht dem Reiter ein bequemes, ermüdungsfreies Reiten über lange Strecken.
Tölt belastet die Wirbelsäule kaum und Reitern, die aufgrund von Rückenproblemen Reitverbot erhalten würden, wird von den meisten Ärzten, die mit der Materie töltender Pferde vertraut sind, das Reiten auf Islandpferden erlaubt.
Auch wenn Sie sich erst mit 60 Jahren den Traum vom Reiten oder vom eigenen Pferd erfüllen können, ist ein Islandpferd der ideale Partner.
Islandpferde beweisen ihre große Leistungsbereitschaft und Ausstrahlung auch im Sport auf Turnieren. In spezifischen Prüfungen - es wird nach einer eigenen Prüfungsordnung geritten - zeigen Pferde und Reiter ihre Fähigkeiten in den rassetypischen Gangarten, aber auch in den Grundgangarten.